Dominanz und Unterwürfigkeit

Viele Sexpartner lieben die Rollenspiele zwischen dominant und devot. Hier geht es um bestimmen und beherrschen, was für dominante Leute eine reine Lusterfüllung bedeutet. Die Macht ist der erotische Kick, der aufgeilt und Dominanz auszustrahlen oder zu empfangen wird als sehr anziehend empfunden. Dabei bedeutet es aber nicht, dass der aktive Sexpartner unbedingt dominant ist. Hier sind die Übergänge fließend zwischen Dominanz und untergeordnetem Verhalten. Der dominante Sexpartner kann beim Liebesspiel natürlich der aktive Part sein, aber es geht in Bezug auf die Passivität oder Aktivität beim Sex oder in der sexuellen Beziehung nicht immer um ein dominantes Verhalten. So kann man bei verschiedenen Sexstellungen entweder passiv oder aktiv sein, je nachdem wer gerade die Initiative ergreift und aktiv wird. Wer aber unbedingt bestimmen möchte und während der Sex Spiele Dominanz ausspielen möchte, wird als dominant bezeichnet. Wer beispielsweise bestimmt was abläuft und durch Befehle den anderen handlungsunfähig macht, was zum Beispiel durch Fesselspiele durchgesetzt werden kann, der möchte Dominanz ausführen. Der andere Sexpartner wird dann der Dominanz untergeordnet und lässt sich bestimmen. Das Machtgefühl beim Sex und die völlige Kontrolle über den anderen Sexpartner geben dann den erotischen und geilen Sex Kick, den man als dominanter Partner braucht.

Zwischen den Rollen switchen

Um als dominanter Sex Partner in einer Beziehung zu gelten, muss nicht die gesamte Persönlichkeit dieser Person von Dominanz durchdrungen sein. Dies kann sich zum Beispiel nur in sexuellen Bereichen durchsetzen. So ist es auch oft zu erleben, dass Menschen die im realen Leben Dominanz ausstrahlen und beständig durchsetzungsfähig sein müssen, in der Sexbeziehung eher ein devotes Verhalten ausleben möchten und gerne gefesselt werden und ausgeliefert sein möchten. So ist das beim Sex ein eher devotes Verhalten. Zum Beispiel den in der BDSM Szene geht es unter anderem auch um Schmerzen erleben oder Schmerzen anderen zufügen. Der Lustschmerz ist eine Neigung, die nicht erlernt werden kann, sondern die man angelegt haben muss. Wer dem Lust Schmerz etwas abgewinnen kann und eine masochistische oder dominante Sado masochistische Art und Weise hat, kann dies in der BDSM Szene besonders gut ausleben und kann Stress abbauen. Genauso wie es andersherum auch sein kann. Also ist ein dominanter Mensch nicht zwangsläufig mit seiner sexuellen Neigung ebenfalls dominant. Sehr oft passiert es auch, dass Sexpartner während eines Liebesspiels zwischen einer dominanten und devoten Rolle hin und hier wechseln möchten. Dieses Switching ist eine spezielle Art der Persönlichkeit, beide Rollen erleben zu wollen.

Starke Erregung in der Dominanz

Die Rolle der Dominanz beim Sex ausspielen zu können kann einen Menschen sexuell sehr erfüllen. Die Erregung kann sich bisschen ungeahnte Höhen steigen und auch ein Level erreichen, welches man beim normalen Sex nicht erleben kann. Einen Sexpartner zu höchster Lust auf zu geilen und dabei ein dominantes Verhalten auszuleben kann der besondere Kick einer heißen Affäre sein. Wenn ein Paar sich kennenlernt und die eigene Sexualität dabei neu erlebt, werden diese Rollen aufgeteilt, und es besteht ein entsteht ein bestimmtes sexuelles Beziehungsmuster. Die Lust am dominieren oder dominiert werden ist eine spezielle Eigenschaft der eigenen Sexualität und wer dies kennengelernt hat an sich und seinen Körper gut kennt, kann seine Lust deutlicher und besser ausleben. Der dominante Sexpartner wird auch oft in der BDSM Szene gefunden, bei dem schon klar ist, dass es um spezielle sexuelle Spiele geht, die etwas weiter gehen und bis ins kleinste Detail ausgeführt werden können.